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	<title>Coffee Hunting &#187; Petition gegen Kaffeesteuer!</title>
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		<title>Bundestagspetition zur Abschaffung der Kaffeesteuer</title>
		<link>http://www.coffee-hunting.com/projekte/bundestagspetition-zur-abschaffung-der-kaffeesteuer.html</link>
		<comments>http://www.coffee-hunting.com/projekte/bundestagspetition-zur-abschaffung-der-kaffeesteuer.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 07:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition gegen Kaffeesteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte und Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[bundestagspetition]]></category>
		<category><![CDATA[Petition gegen Kaffeesteuer!]]></category>
		<category><![CDATA[steuergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerbsverzerrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Ende der Mitzeichnungsfrist befindet sich die Petition zur Kaffeesteuer nun in der parlamentarischen Pr&#252;fung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juni 2009 initiierte Coffee Hunting eine &#246;ffentliche Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer beim Bundestag ein. Die Mitzeichnungsfrist endete am 25. August 2009 und fand mehr als 2.300 bekennende Unterst&#252;tzer, darunter zahlreiche gr&#246;&#223;ere und kleinere Unternehmen der Kaffeebranche.</p>
<p>Die Petition, die auch &#246;ffentlich lebhaft diskutiert wurde und den Weg bis auf die Titelseite der S&#252;ddeutschen Zeitung fand, geht nun in die parlamentarischen Pr&#252;fung.</p>
<p>Obwohl die Petition vermutlich nur eine geringe Chance hat, lassen wir nicht locker und werden demn&#228;chst zu einem &#8216;<strong>Aktionstag gegen die Kaffeesteuer</strong>&#8216; aufrufen, um Alternativen zur Steuer aufzuzeigen.</p>
<h3><strong>Was sagte die Presse?</strong></h3>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/560/483010/text/" target="_blank">S&#252;ddeutsche Zeitung</a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/RM-Belegexemplar-Kaffeesteuer.pdf">Rheinischer Merkur</a></p>
<p><a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Staat-verdient-Milliarde-article456243.html" target="_blank">n-tv</a></p>
<p><a href="http://www.ad-hoc-news.de/kaffeetrinker-coffee-hunting-engagiert-sich-fuer--/de/Wirtschaft-Boerse/Verbraucher/20403656" target="_blank">Ad-Hoc-News</a></p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/741606/Massenprotest-soll-Kaffeesteuer-kippen.html" target="_blank">RP-Online</a></p>
<p><a href="http://www.flensburg-online.de/blog/2009-08/weg-mit-der-kaffeesteuer.html" target="_blank">Flensburg Online</a></p>
<h3><strong>Wie haben wir die Forderung nach Abschaffung der Kaffeesteuer begr&#252;ndet?</strong></h3>
<h4 style="text-align: left;">Unn&#246;tige Doppelbesteuerung</h4>
<ul>
<li>Kaffee-R&#246;ster wissen, dass ein Kilo R&#246;stkaffee mit 2,19 EUR Kaffeesteuer belastet ist &#8211; der Verbraucher kaum! <strong>Genau genommen sind es sogar 2,34 EUR</strong>, denn die Kaffeesteuer wird zus&#228;tzlich mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz belastet – faktisch also eine <strong>Doppelbesteuerung</strong> deren Sinn sich dem Verbrauchern nicht erschlie&#223;t, denn durch die Erhebung der Kaffeesteuer entsteht kein zus&#228;tzlicher, besteuerbarer Mehrwert!</li>
<li>Au&#223;er der Bundesrepublik erheben nur noch Belgien und D&#228;nemark eine Verbrauchssteuer auf Kaffee, jedoch in wesentlich geringerer H&#246;he.</li>
</ul>
<h4>Den Kaffeeunternehmen entstehen Wettbewerbsnachteile</h4>
<ul>
<li>Als Absolutbetrag erhoben, verteuert die Steuer Kaffee in unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igem Umfang und bremst dadurch den Konsum. Insbesondere im h&#246;her preisigen Spezialit&#228;tensegment, das v.a. von kleinen und mittelst&#228;ndischen Unternehmen bedient wird, wirkt sich die Steuer <strong>negativ auf die Zahlungsbereitschaft</strong> und die Marktentwicklung der Verbraucher aus.</li>
</ul>
<ul>
<li>die Steuer erh&#246;ht den <strong>Anreiz f&#252;r private Kaffeeimporte </strong>(Kaffeetourismus, aus dem Urlaub oder &#252;ber Internet) und schadet damit dem inl&#228;ndischen Handel.</li>
</ul>
<h4>Anreize f&#252;r nachhaltigen Konsum und bessere Erzeugerpreise w&#228;ren m&#246;glich!</h4>
<ul>
<li>Die <strong>Kaffeesteuer ist heute h&#246;her, als viele Rohkaffees an der B&#246;rse kosten</strong>. Ein Wegfall der Steuer k&#246;nnte also den Spielraum f&#252;r bessere Erzeugerpreise erh&#246;hen. Umgekehrt versch&#228;rft sie als nicht verhandelbare kalkulatorische Gr&#246;&#223;e den Preiskampf am Markt und dr&#252;ckt auch auf die Erzeugerpreise.</li>
<li>Mehrere internationale  Studien (<a href="http://epubl.luth.se/1404-5508/2003/031/LTU-SHU-EX-03031-SE.pdf" target="_blank">1</a>, <a href="http://www.allbusiness.com/sector-92-public-administration/administration/1185433-1.html" target="_self">2</a>) z.B. aus Schweden bzw. Belgien belegen, dass <strong>g&#252;nstigere Preise die Kaufbereitschaft f&#252;r Kaffees mit Nachhaltigkeitslabel positiv beeinflussen</strong>. Ein Wegfall der Steuer k&#246;nnte also die Preisbereitschaft und somit die Nachfrage nach solchen Kaffees erh&#246;hen, f&#252;r die der Handel auch h&#246;here Erzeugerpreise bezahlt.</li>
</ul>
<h4>&#220;berkommenes Relikt aus dem 18. Jahrhundert</h4>
<ul>
<li>Die Besteuerung stellte urspr&#252;nglich eine der wenigen lukrativen Steuerquellen, erhoben auf ein Luxusgut, dar. Heute erscheint sie unzeitgem&#228;&#223;, weil Kaffee l&#228;ngst nicht mehr zu den Luxusg&#252;tern z&#228;hlt. Kaffee ist auch nicht als gesundheitsgef&#228;hrdend einzustufen, was eine Besteuerung ggf. rechtfertigen w&#252;rde.</li>
</ul>
<h4>Entlastung f&#252;r Geringverdiener</h4>
<ul>
<li> Durch die Abschaffung der Kaffeesteuer entgingen dem Staat zwar mehr als 1 Milliarde Euro an Finanzmitteln – ein Bagatellbetrag angesichts der derzeitigen Haushaltsverschuldung. Gleichzeitig w&#252;rde jedoch <strong>jeder Bundesb&#252;rger mit durchschnittlich 13 Euro pro Jahr entlastet</strong>, was insbesondere <strong>Geringverdienern</strong> zugute k&#228;me.</li>
</ul>
<h4>Last but not least: Weniger Administration</h4>
<p>Die Abf&#252;hrung und Kontrolle der Kaffeesteuer stellt f&#252;r die deutsche Kaffeeunternehmen bzw. die Steueraufsicht einen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hohen administrativen und ressourcenintensiven Aufwand dar:</p>
<ul>
<li>R&#246;ster m&#252;ssen den Verbleib jeden Gramms R&#246;stkaffee minuti&#246;s dokumentieren, einschlie&#223;lich etwaigem Eigenverbrauch. Weniger Verwaltung bedeutet auch weniger Kosten.</li>
<li>F&#252;r Kaffee existiert keine Geringf&#252;gigkeitsgrenze, d.h. dass auch <strong>Kaffee f&#252;r den privaten Gebrauch &#252;ber einer bestimmten Menge bei der Einfuhr (also auch bei Internetbestellungen oder der Urlaubsreise) zu deklarieren und versteuern ist</strong> <a href="http://www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/b0_verbrauchsteuern/j0_kaffeesteuer/h0_bezug_innerhalb_eg/b0_privater_bezug/index.html" target="_blank">(1)</a>. Die Durchsetzung bzw. &#220;berwachung dieser Regelungen ist sehr aufw&#228;ndig. Auch der Transitverkehr von Kaffee durch Deutschland wird mit erheblichem Aufwand kontrolliert.</li>
</ul>
<p><strong>Eine Abschaffung der Kaffeesteuer bedeutet nicht zwangsl&#228;ufig eine ersatzlose Streichung. So sollte die Petition auch die Diskussion &#252;ber etwaige Alternativen, </strong>wie zum Beispiel eine zweckgebundene Sonderabgabe,<strong> anregen!</strong></p>
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