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My:FairCoffee – Projektkaffee im Abo

MyFairCoffee - Kaffeeabo

Die Vorteile

  • wir liefern Ihnen regelmäßig, ein Mal im Quartal, Ihre persönliche Portion röstfrischen Spezialitätenkaffee.
  • Sie persönlich tragen dazu bei, stark gefährdete Ökosysteme zu schützen und lokale Einkommen zu sichern.

Die Projektkaffees

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Fruchtiger äthiopischer Sidamo aus Gartenanbau

Förderbeitrag zur Unterstützung des Darara Buna Bildungs- und Forschungszentrums zum Schutz der letzten Kaffeewälder in Äthiopien

–> Das Förderprojekt


Sumatra

Würzig-kräftiger Sumatra Bintang/Arinagata (in Vorbereitung)

Förderbeitrag zur Erhaltung naturnaher, kleinbäuerlicher Strukturen und zum Schutz des Ökosystems des Gunung-Leuser Parks auf Sumatra

Ihr Förderbeitrag (zwischen 5 und 40 Euro, je nach Abo-Größe) fließt in die lokale Unterstützung von Projekten und Aktivitäten, die der Sicherung von sensiblen ökologischen, ggf. damit verbundenen sozialen Strukturen sowie der Bewahrung der Kaffeequalitäten dienen. Wofür Ihr Beitrag im Einzelfall Verwendung findet, wird vor Ort von uns oder Partnern geprüft. Sie werden regelmäßig über den jeweiligen Projektstand informiert.

Kaffee-Abo
  1. (erforderlich)
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  5. (korrekte E-Mail erforderlich)
  6. Welchen Kaffee?
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  9. Welche Röstung?
 

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Alle Preis inkl. Versandkosten und gesetzl. MwSt.

My:FairCoffee erhalten Sie entspechend Ihres persönlichen Bedarfs in vier unterschiedlichen Jahres-Abo-Formaten (S – 3 kg, M – 6 kg , L – 12 kg, XL – 24 kg). Zudem können Sie wählen zwischen ganzer Bohne bzw. gemahlen (für Handfilter, Pressekanne oder Kaffeemaschine). Die Zustellung erfolgt zwei (S-Abo) bis vier Mal (M, L, XL-Abos) im Jahr röstfrisch und portioniert. Nach Bestellung erhalten von uns eine schriftliche Bestellbestätigung und Rechnung.

Voraussichtliche Liefertermine: Mitte März – Mitte Juni – Mitte September und Mitte Dezember

Telefonische Bestellung auch unter (0)7423-86 27 986 (8-12 Uhr) oder 07661-904252 (12-17 Uhr).

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Services für Kaffee-Erzeuger

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Vielen, vor allem jungen Erzeugerinitiativen fehlt ein erster Zugang zu Nischenmärkten in Übersee. Dies liegt nicht nur an etwaigen Qualitätsdefiziten, fehlender Logistik oder Kommunikationsmöglichkeiten, sondern auch an unzureichenden Informationen über Märkte und Zielgruppen. Coffee Hunting bietet solchen Produzentengruppen oder extern finanzierten Entwicklungsprojekten gezielte Unterstützung – nicht kostenlos, aber kostengünstig, denn auch wir und unsere Partner werden von den Ergebnissen profitieren.

Welche Leistungen bieten wir an?

Recherche und Aufbereitung von Marktinformationen

  • Marktstudien
  • Kundenbefragungen
  • Handelsstatistiken
  • Zusammenstellung gesetzlicher Anforderungen und Standards

Probenbemusterung

  • Qualitätsbewertung von Rohkaffees mit standardisierter Erfassung von Defekten
  • Herstellung von Standardröstungen, Verkostung und Bewertung
  • Qualifizierte Rückmeldung und Empfehlungen an die Erzeuger

Unterstützung in Qualitätsmanagement und -entwicklung

  • Schulungen in Verarbeitungsoptimierung und Qualitätsmanagement
  • Einrichtung von lokalen Qualitätslabors (Planung, Materialbeschaffung, Einrichtung)
  • Durchführung von Verkostungstrainings
  • Zertifizierungsberatung und -vorbereitung

Marketing-Support

  • Distribution von selektierten Handelsmustern an Röster und Baristi
  • Unterstützung von Messeauftritten
  • Erarbeitung von multimedialen Marketing- und PR-Materialen
  • Entwicklung von geschützten Ursprungsangaben

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

espresso

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Sidamo Grad 1 – Operation Cherry Red

Hintergrund

Äthiopien hat unter allen Kaffee produzierenden Ländern das mit Sicherheit größte Potenzial, eine Vielzahl an hochwertigen Spezialitätenkaffees zu erzeugen – kein Wunder bei der Vielzahl der Varietäten, die im Ursprungsland des Arabica wachsen. Inwieweit die großen Veränderungen, die seit Ende 2008 durch Einführung der elektronischen Börse im äthiopischen Kaffeesektor stattfinden, die Ausschöpfung dieses Potentials fördern oder eher behindern, wird die Zukunft zeigen.

Von allen äthiopischen Spezialitätenkaffees ist der Sidamo mit Abstand der bekannteste. Dies erklärt sich dadurch, dass die ersten gewaschenen äthiopischen Kaffees Sidamos waren und von Anfang an stark beworben wurden – ein Verdienst von Graf Friedrich von der Recke von Vollmarstein, der das Waschen des Kaffees in den 60er Jahren des letzen Jahrhunderts einführte und sich während seines 30jährigen Aufenthalts in Äthiopien den Titel “Aba bunna” (“Vater des Kaffees”) erwarb.

Kaffeeernte Sidamo - klicken für großes BildDie gewaschenen Sidamos werden in der Standardqualität „Grad 2“ gehandelt. Ein „Grad 1“, die höchste Qualitätsstufe, wird nur auf Anfrage als so genannte „special preparation“ angefertigt. Um neben der geringsten Zahl an Defekten gleichzeitig auch das höchst mögliche Geschmackspotenzial zu entwickeln, ist neben der perfekten Verarbeitung eines ganz entscheidend: Das ausschließliche Ernten von roten, reifen Kaffeekirschen! Das klingt einfacher als es ist, denn es ist erheblich aufwändiger, während der gesamten Erntezeit immer und immer wieder an die Bäume zu gehen und von Hand die neuen roten Kirschen zu pflücken als alle an einem Ast befindlichen reifen, halbreifen und noch grünen Kirschen mit einem Mal durch das üblicher Weise praktizierte „Strippen“ mit einem Mal herunter zu ziehen.

In einem ersten Schritt hat Trabocca all seine äthiopischen Partner (Kooperativen, Bauern-Gruppen und kleine private Wald-Plantagen) in den verschiedensten Anbaugebieten gebeten, jeweils 50 Säcke „Grad 1“-Qualität aus ausschließlich roten Kirschen zu erzeugen. Die Ergebnisse waren (bis auf wenige Ausnahmen, was im Anfangsstadium aber nachvollziehbar ist) durchschlagend – wie im Falle unseres „Sidamo Grad 1“ aus dem Distrikt Kebado. Um die Frische des Kaffees zu bewahren, und zwar länger als dies üblicher Weise möglich ist, ist der Sidamo Grad 1 nicht in 60 kg-Säcke abgefüllt, sondern 12,5 kg-weise in Spezialfolie vakuumverpackt.

Kaffeequalität

Kaffeeauslese Sidamo Grade 1 - Link zum großen BildRohkaffee: Ein Top-Kaffee: Mittelgroße Bohnen, einheitliche Bohnengröße, gleichmäßige, intensiv grüne Farbe. Perfekt sauberer Geruch. Defekte: Fehlanzeige! Das aber vielleicht größte Plus dieses Kaffees ist die weit über das Bekannte hinausgehende Erhaltung der Frische durch die Vakuumverpackung!

Röstkaffee: Sagen wir es so – wer die äthiopischen Kaffees mit ihrer brillierenden, filigranen Säure, ihrer charakteristischen Würze, ihrem nicht zu kräftigen Körper und, wie gerade bei den Sidamos und Yirgacheffes, ihren blumig-süßen Aromen mag, der wird von diesem Kaffee überwältigt sein! Ein perfekter Kaffee, der seinesgleichen sucht!

Potenzial/Eignung:

Maßgeblich wird sein, das erreichte Qualitätsniveau zu halten und die Menge sukzessive auszuweiten. Um dies zu sichern, zahlen wir, einen Aufschlag von 3,- €/kg Rohkaffee. Wir sind vollkommen überzeugt, dass sich die Investition nachhaltig für die Bauern auszahlen wird!

Nachhaltigkeit

Ökonomie: Ziel des Projekts „Operation Cherry Red“ (OCR) ist es, hochwertige gewaschene und sonnengetrocknete Spezialitätenkaffees zu erzeugen, für die die Produzenten einen Premium-Aufpreis erhalten. Diese Aufschläge werden direkt an die Produzenten gezahlt. Die gesamte Kommunikation, Qualitätskontrolle und Abwicklung erfolgt über das Trabocca-Büro in Addis Abeba unter Leitung von Ato Abraham, ehemals Leiter des staatlichen Verkostungszentrums in Addis Abeba. Übrigens hatte Dr. Hans-Jürgen Langenbahn, Gründer von Maskal, bei jenem Ato Abraham Verkostungstrainings absolviert; so schließen sich immer wieder die Kreise.

Damit die Qualität des Kaffees aufrecht erhalten und die Menge an „OCR“-Kaffee weiter ausgebaut werden kann, bezahlen die Aufkäufer des Rohkaffees zusätzlich zum schon sehr hohen Grundpreis, einen weiteren Aufschlag von 3,- €/kg! Das Geld wird primär in die Verbesserung und Erweiterung der Verarbeitungstechnologien investiert, sprich in umweltfreundliche Waschanlagen, in Trockenbetten oder moderne Schälmaschinen sowie in Finanzierung von Landwirtschaftsberatern oder in die Durchführung von Verkostungstrainigs.

Nur durch eine für den Markt attraktive Menge an hochwertigem Kaffee können sich die Kaffee-Bauern Äthiopiens eine vernünftige wirtschaftliche Basis schaffen, selbst wenn sie im internationalen Vergleich mit den Produzenten anderer Länder gar nicht mal so schlecht dastehen. Entscheidend, und deshalb erklärtes Ziel des „OCR“-Projekts ist es, durch die Vermittlung und Bereitstellung von Know How und Technik Qualität und Quantität nachhaltig zu sichern.

Menno Simons, der Verantwortliche bei „Trabocca“ greift bei der Erklärung, was das „OCR“-Projekt bewirken soll, gerne auf die Bibel zurück: “Gib einem Mann einen Fisch in die Hand, und er wird satt werden. Lehre ihn zu fischen …“, den Rest kennen wir. Ein in diesem Fall sicher angebrachter Vergleich.

Ökologie: Der „Sidamo Grad 1“ ist ein reiner Gartenkaffee. Die Gärten liegen stets direkt bei den Gehöften der Bauern. Der Anbau erfolgt in Mischkultur, d.h. der Kaffee wächst zwischen all dem, was eine Familie zum täglichen Leben pflanzt, von diversen Gemüsen bis hin zur so genannten „falschen Banane“ (Ensete). In vielen Gärten stehen auch Schatten spendende Bäume, was sich sehr günstig auf den Kaffeeanbau auswirkt.

verarbeitung Sidamo-Kaffee - Link für großes Bild

Auch wenn die Bauern nicht bio-zertifiziert sind, so erfolgt der Anbau dennoch rein ökologisch, im Allgemeinen auf der Basis organischer Düngung. Chemische Düngung oder die Verwendung von Pestiziden- und Herbiziden wären für die Bauern in aller Regel auch nicht finanzierbar.

Soziales: Das Projekt fördert vorzugweise die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen, insbesondere die Verantwortlichkeit darüber, was er mit dem Einkommen aus seinem Kaffee macht. Das Projekt steht, was den Verkauf betrifft, erst im zweiten Jahr, weshalb es verfrüht ist, etwas über die sozialen Wirkungen zu sagen. Deshalb haben wir für diesen Bereich noch keine Bewertung vorgenommen.

Jetzt den Kaffee Sidamo Grad 1 im Shop kaufen
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Lalitpur Coffee – Geschmacksgipfel im Himalaja

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Hintergrund

Nepal ist wahrscheinlich das nördlichste Kaffeeanbaugebiet der Welt. Dennoch bietet das feucht-subtropische Klima an den Südhängen des Himalaja ideale Anbaubedingungen. Über die historische Entwicklung des Kaffeeanbaus im ehemaligen Königreich Nepal, das bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts noch weitgehend von der Außenwelt abgeschirmt war, ist wenig bekannt. Vermutlich brachte ein Eremit in den 1930er Jahren die ersten Pflanzen oder Bohnen aus dem heutigen Myanmar mit in das damalige Königreich.  Seither haben sich verschiedene lokale Varietäten entwickelt, die – im Gegensatz zu anderen Anbauregionen Asiens – bisher offenbar gegenüber Kaffeekrankheiten weitgehend resistent sind.

Seit den 1990er Jahren wurden, unterstützt mit ausländischen Mitteln und Experten, insbesondere durch die schweizerische NGO Helvetas sowie die amerikanische USDAID, verstärkt Anstrengungen unternommen, den Anbau von Arabica-Kaffees zur Deckung der inländischen Nachfrage, aber auch für internationale Märkte zu weiter zu entwickeln. Inzwischen leben rund 12.000 Familien in 9 Distrikten vom Kaffee. Lalitpur Coffee ist das Produkt von 800 Kleinbauernfamilien, die sich in 38 Kooperativen und einer Dachorganisation zusammengeschlossen haben. Ihre Dörfer sind, obwohl oft kaum 30 Kilometer von der Hauptstadt Kathmandu entfernt, nur schwer erreichbar. Das Anbaugebiet umfasst Lagen von 800 bis 1600 Metern Höhe, mit einem Jahresertrag von derzeit 25 Tonnen bio-zertifiziertem Kaffee.

Kaffeequalität

Trocknung des Lalitpur-Kaffee. Klick für großes Bild.Rohkaffee: Die Farbe dieses halb-trocken (pulped natural) verarbeiteten Rohkaffees ist von intensiver Jade. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Bohnen mit großer Sorgfalt und sehr gleichmäßig getrocknet wurden. Die vergleichsweise kleinen Bohnen (Sieb 14?) ergeben ein weitgehend harmonisches Bild. Der Geruch ist einwandfrei. Bis auf einige gebrochene Bohnen waren im Muster in der überprüften Ware keinerlei Defekte zu entdecken. Ein alles in allem äußert gut verarbeiteter Kaffee.  Die Qualität der ersten Lieferung übertraf sogar die des oben beschriebenen Musters. Der Rohkaffee wurde im Jutesack mit eingenähtem, feinen Innenstoff geliefert, der die Ware zusätzlich schützen soll.

Röstkaffee: Wir haben den Kaffee ein Mal mit 12:40 und ein Mal mit 14:00 Minuten geröstet. Bei 13 Minuten ist die Säurespitze noch deutlich wahrnehmbar, bei der etwas längeren Röstung ist der Kaffee bereits ausgewogener, auch wenn die Säure zu Beginn kurz und „frech“ aufblitzt. Begleitet wird das „Aufblitzen“ von Rosenwasser und Nüssen, was zunächst etwas irritiert, dann den Kaffee, der beim Abgang regelrecht auf der Zunge zu kleben scheint, geschmacklich sehr interessant werden lässt. Den Kaffee zeichnet des Weiteren eine angenehme, feine Würze aus. Der Körper ist medium.

Das Röstbild ist uniform; der Röstverlust liegt bei knapp 16,5%.

Potential/ Eignung:

Der Lalitpur ist ein hervorragend verarbeiteter Kaffee mit einem ausgeprägten, gut wieder erkennbarem Charakter. Er scheint beim Rösten Hitze gut zu vertragen, so dass dunklere Röstungen oder gar die Verwendung als oder für Espresso durchaus ins Auge zu fassen sind. Das Rohkaffeebild ist weitgehend homogen, eine zusätzliche Absiebung würde das Erscheinungsbild optimieren.

Nachhaltigkeit

Ökonomie: Die Gründung eines Kooperativen-Dachverbandes im Distrikt Lalitpur ist die Grundvoraussetzung für einen direkten Zugang zu nationalen und internationalen Märkten. Mit einem Marktpreis von 5 bis 6 Dollar pro Kilo Rohkaffee werden derzeit weit überdurchschnittliche Erträge erzielt. Dies liegt auch daran, dass die erzeugten Mengen bisher limitiert sind, und die Nachfrage eines kaufkräftigen internationalen Publikums in der Hauptstadt Kathmandu sich weiter positiv entwickelt. Daneben konnte auch für weniger hochwertiger Kaffees ein lokaler Markt entwickelt werden. Voraussetzungen dafür waren zum einen die Vermittlung der Kultur des Kaffeetrinkens als auch die Qualifizierung von Kaffeebauern in der Kaffeeröstung. Derzeit können die Erzeugerfamilien die Hälfte ihres Einkommens aus Kaffee generieren.

Ökologie: Die Vorberge des Himalaja haben in den vergangenen Jahrzehnten extrem unter Entwaldung und ihren ökologischen Folgen gelitten. Ursache hierfür waren u.a. die Verstaatlichung der Waldbestände, der rasant zunehmende Bedarf an Holz und landwirtschaftlicher Nutzfläche der rasch wachsenden Bevölkerung. Dies gilt auch und insbesondere für das Umland der Millionen-Metropole Kathmandu. Im Distrikt Lalitpur, der unmittelbar an die Hauptstadt angrenzt, sind heute noch oder wieder 50 % der Fläche bewaldet. Von dieser Fläche ist inzwischen über die Hälfte in die Hände von Bauerngruppen übertragen, die eine nachhaltige Nutzung garantieren müssen. So bietet der Kommunalwald nicht nur Schutz vor Erdrutschen und Erosion, sondern liefert Feuer- und Bauholz, Streu, Viehfutter und Kompost sowie eine Reihe von Nicht-Holz-Produkten wie Zimt, Neem, den Mondsamen oder Süßholz, die in der traditionellen Medizin eingesetzt werden. Im Rahmen des Helvetas-Kaffeeprogramms werden die Diversifizierung der Schattenbäume für den Kaffee, die Sammlung von Gülle als Flüssigdünger, das Mulchen der Bestände und die gezielte ökologische Schädlingsbekämpfung (z.B. des Weißen Stammbohrers) gefördert. Ein internes Kontrollsystem überwacht den nachhaltigen Anbau und sichert ein hohes Qualitätsniveau.

Das Dorf Chandanpur im Lalitpur-Distrikt -  (c) DINESH WAGLE. Klick für GroßversionSoziales: Die Bevölkerung des Distriktes ist mit 46 ethnischen Gruppen und Kasten (einschließlich der so genannten Unberührbaren) sehr inhomogen und weist nach wie vor ein rasches Wachstum von mehr als 2,5 % pro Jahr auf. Aufgrund der Nähe zu Kathmandu und ihrer Schwesterstadt Lalitpur (Patan) ist das sozio-ökonomische Stadt-Land-Gefälle sehr ausgeprägt. Das Coffee Improvement Program konzentriert sich daher v.a. auf die Unterstützung von Kleinbauern und insbesondere von unterprivilegierten Gruppen und deren soziale und wirtschaftliche Integration. So sind 40 % der Kooperativenmitglieder Frauen, ein vergleichsweise hoher Anteil in einem Land, in dem Frauen nach wie vor extrem unterprivilegiert sind.

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Standort – Anbau

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Tanna Coffee – sommerlicher Südsee-Kaffee

Label Tanna Coffee

Hintergrund

Tanna Coffee ist ein äußerst ungewöhnlicher Kaffee von der kleinen gleichnamigen Vulkaninsel im Südseearchipel Vanuatu. Die für Arabica-Kaffees relativ geringe Anbauhöhe von nur 400 m wird durch die geographische Breite kompensiert, so dass das dort herrschende Klima dem von Hochlandkaffee entspricht. In enger Kooperation mit einem ehemals staatlichen, jetzt privatisierten Kaffee-Entwicklungsprogramm erzeugen 500 Kleinbauern auf etwa 400 Hektar Fläche einen biozertifizierten Schattenkaffee, der auf einer der Nachbarinseln geröstet und ausschließlich in dieser Form exportiert wird – die Philosophie einer konsequenten lokalen maximierten Wertschöpfung.

Vermutlich brachten australische Sandelholzpflanzer die ersten Setzlinge um 1850 aus Neu-Kaledonien mit. Mehr als 130 Jahre später, mit der Staatsgründung von Vanuatu, begann man, unterstützt durch staatliche und internationale Hilfe mit dem Aufbau einer Kaffeeplantage in Verbindung mit einem Kleinbauernprogramm. Kaffee sollte für den noch jungen Staat zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein werden. Das Programm hatte zunächst Erfolg, kam aber Mitte der 1990er durch ungünstige Witterungsverhältnisse und Kaffeerostbefall zum Erliegen. Aufgrund fehlender Mittel zum Wiederaufbau wurde die staatliche Tanna Kaffee-Entwicklungsgesellschaft lokal schließlich privatisiert.
Herzstück und Ausgangspunkt des neuen, 2004 begonnen Tanna Coffee Development Programmes ist die 400 ha große Tanna Coffee Plantation, in der mit krankheitsresistenten Arabica-Sorten die Qualität und Produktivität des kleinbäuerlichen Kaffeeanbaus deutlich gesteigert werden konnte. Für mehr als 500 Familien ist Kaffee heute praktisch die einzige Einkommensquelle auf der Vulkaninsel, auf der sich ansonsten nur in dezentem Umfang ein Vulkan-Tourismus entwickelt hat.

Kaffeequalität

Entpulpen der Kaffeebohnen von Tanna CoffeeRohkaffee: Der Rohkaffee reflektiert die überwiegend dezentrale Verarbeitung: Trotz durchweg sehr guter Verarbeitungsqualität ist das Bohnenbild, bedingt durch die erwähnten Unterschiede im Aufbereitungs- speziell Trocknungsprozess, farblich nicht ganz homogen. Die Catimor-Bohnen sind gut abgesiebt und auffallend groß, fast vom Format Kenia AA. Derzeit wird Tanna Kaffee jedoch ausschließlich als Röstkaffee exportiert.

Röstkaffee: Der Kaffee weist keine Bitterstoffe oder unangenehme Geschmacksnoten auf und ist bei mittlerem Körper ausgesprochen dezent in der Säure und weist einen beeindruckend langen Abgang auf. Im Aroma überrascht er durch ein komplexes Muster von Tropenfrüchten und Nüssen – kein Wunder, wird er doch in Mischkulturen mit solchen angebaut. Nach dem Abkühlen kippen die die nussigen Noten in eine intensive, dunkle Schokolade um – das perfekte Kaltgetränk

Potential/ Eignung: Südseetraum für Sommertage und geschmackssensible Gourmets.

Nachhaltigkeit

Ökonomie: Tannas Kaffeebauern werden intensiv von den Mitarbeitern des Entwicklungsprogramms betreut. Jeder teilnehmende Bauer erhält kostenlos Kaffeesetzlinge und Schulungen, daneben freien Zugang zu 35 dezentralen Kaffeewaschanlagen, in denen die Bauern selbst ihre Ernte aufbereiten. Alternativ dazu ist die zentrale Verarbeitung in den zwei Anlagen von Tanna Coffee möglich. Die Bauern haben also mehrere Optionen, sich im Wertschöpfungsprozess zu beteiligen und werden ständig ermutigt, selbst unternehmerisch zu arbeiten, was auch die Kosten von Tanna Coffee als Unternehmen minimiert. Das ist bisweilen nicht einfach und hängt von der individuellen Einstellung der einzelnen Bauern ab.

Bauernfamilien liefern Kaffee an und Kaffeeverarbeitungszentrum mit Trocknungsanlage

Derzeit profitieren, alle Familienmitglieder eingerechnet, 25 % der 25.000 Inselbewohner von der Kaffeevermarktung, die ihnen im Durchschnitt ein Einkommen von 400 Euro jährlich sichert. Das erscheint zunächst wenig, man muss jedoch berücksichtigen, dass die Bewohner Tannas bisher überwiegend vom bargeldlosen Tauschhandel lebten.

Instand gesetzte Kaffeepflanzung mit neu dazu gekommenen Kaffeebauern. Ökologie: Tanna ist trotz aktiven Vulkanismus eine weitgehend bewaldete Insel, die aber aufgrund ihres jungen geologischen Alters eine relativ geringe Artenvielfalt aufweist. Dennoch wird dem Wald aufgrund seiner Rolle in der melanesischen Schöpfungsgeschichte, wo er dem schutzlos umherwandelnden Menschen ersten Schutz bot, eine besondere Rolle beigemessen. Auch heute noch wird jegliche Pflanze als nutzbringend betrachtet und ist von spiritueller Bedeutung und Kraft. Im Herzen der Insel sind noch weitgehend unberührte Urwaldgebiete erhalten geblieben, die als Jagdgründe und spirituelle Rückzugsorte dienen. Der Anbau von Kaffee erfolgt daher in naturnahen Agroforst-Systemen im Schatten von Stickstoff fixierenden Leguminosen zusammen mit einer Vielzahl anderer Nutzpflanzen wie Kokospalmen, Bananen, Feigen, Zitrusbäumen, Guave oder Rauschpfeffer oder solchen aus gemäßigten Breiten wie Maulbeere und Pfirsich. Eine Biozertifizierung ist im Gange.

Da die Vulkaninseln meist mehrere hundert Meter über den Meeresspiegel reichen, betreffen Auswirkungen durch einen klimabedingten Meeresspiegelanstieg weniger die Inseln selbst als viel mehr die sie umgebenden artenreichen Korallenriffe. Für die Kaffeebauern stellen Klimaänderungen in  Form sich häufender Trockenheiten und tropischern Wirbelstürme ein wachsendes Risiko dar. Schon heute überqueren jährlich drei bis fünf Zyklonen die Inselgruppe.

Terry Adlington bei der Schulung von Kaffeebauern (c) Tanna CoffeeSoziales: Nicht ohne Grund führen die Bewohner Vanuatus die weltweite Rangliste der glücklichsten Menschen an. Ihnen gelingt es geradezu beispielhaft Tradition und Moderne in der ihr eigenen Kultur zu verbinden und zu bewahren: ‚Kastom’, so der Ausdruck in der Pjdgin-Sprache, bezeichnet die durch mündliche Überlieferungen und Lehren vermittelten sozialen Konventionen und Bräuche. Auf Tanna fällt die Aufgabe der Vermittlung dieser Traditionen den Dorfoberhäuptern zu. Die im Rahmen des Coffee Development Programs vorgenommenen Interventionen beschränken sich auf die technische Unterstützung im Kaffeeanbau und die Organisation zu einer Kooperative.

Standort / Anbau

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Doi Chaang Coffee – Der Stolz Thailands

Hintergrund

Bis Mitte der 1960er Jahren bauten die Bauern des Dorfs Doi Chaang im so genannten Goldenen Dreieck im Nordwesten Thailands Opium an. Dafür zerstörten sie mittels Brandrodung natürliche Wälder und mit ihnen wertvolle Ökosysteme.

Auf Initiative des Königs, der dem Drogenanbau ein Ende setzen wollte, wendeten sich die Bauern nachhaltigeren Produkten zu und begannen Tomaten, Kohl und andere Gemüse zu kultivieren. Dennoch verarmten sie zusehends, und die Entwaldung schritt weiter voran.

Eine weitere Initiative des Königs brachte Mitte der 1980er hochwertige Kaffeesorten zu den Bergvölkern Nordwest-Thailands. Als weitgehend rechtlose Minderheiten blieben sie in der Folge der Willkür skrupelloser Kaffeehändler ausgesetzt, so dass sich mit Kaffee keine wirkliche Existenzgrundlage entwickeln ließ.

Erst mit der Gründung ihrer eigenen Kooperative und unterstützt durch engagierte Landsleute begann Anfang des neues Jahrtausends die Erfolgsgeschichte von Doi Chaang Coffee, die seit 2006 eine internationale Fortsetzung erfährt: Zunächst konnte der Doi Chaang Coffee Experten und Liebhaber in Nord-Amerika begeistern, jetzt betritt er die Bühne der Kaffeespezialitäten auf dem Alten Kontinent.

Für als 800 Familien der unterprivilegierten Bergstämme der Akha und Lisaw bietet der Kaffeeanbau damit seit etwa sechs Jahren nicht nur eine neue Einkommensalternative, sondern trägt wesentlich zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts der einst für den Opiumanbau stark entwaldeten Region bei.

Neben der überragenden Qualität seiner Kaffees weiß die Produzentengemeinschaft durch Selbstbewusstsein, Dynamik und ehrgeizige Ambitionen im Aufbau nachhaltiger Strukturen zu überzeugen. Eine selbst initiierte und finanzierte Kaffeeakademie und eine ständig wachsende Produktpalette sind Ausdruck ungewöhnlichen Pioniergeistes und beispielhafter Innovationsbereitschaft.

Kaffeequalität

Rohkaffee: Der Rohkaffee beeindruckt durch ein äußerst harmonisches Erscheinungsbild. Die Bohnen sind mittelgroß, sehr gleichförmig und sehr gut (nass) verarbeitet. Die Farbe der vorliegenden 2007/08-Muster entspricht einer hellen Jade. Der Geruch ist einwandfrei und gibt keinerlei hinweise auf Defekte.
Dieser Eindruck wird bei der anschließenden Analyse bestätigt. Defekte sind in beiden vorliegenden Mustern (Bohnen und Peaberries) quasi Fehlanzeige: Es ließen sich jeweils nur 3 resp. 1 gebrochene Bohnen finden! Wenn die Sackware genau so ist, dann … würden wir uns nicht darüber wundern!

Röstkaffee: Der „Coffee Review“, die Bewertungs-Institution für Röstkaffee in Nordamerika, vergab dem „Single Origin Medium Roast“ mit 90 Punkten und dem „Single Estate Peaberry Medium“ mit 93 Punkten jeweils ein „Outstanding“. In der Beschreibung des „Single Origin Medium Roast“, also recht genau der Röstung, die wir auch anbieten, heißt es: „… ein eindrucksvoll ausgewogener Kaffee. Blumen- und Orangennoten im Aroma … Sauber, mit einem süßen Abgang.“ (Quelle), und zum „Single Estate Peaberry Medium“ schreiben die Tester: „ … ein erfrischender Kaffee … delikat im Mundgefühl … ausgesprochen süß in seiner Struktur … und Noten von Honig und Blumen …“ (Quelle) . Dem Urteil können wir uns mit Überzeugung anschließen, auch wenn wir selbst dem „Single Origin Medium Roast“ 1 oder 2 Punkte mehr vergeben hätten.

Potenzial/Eignung:

Die Doi Chaang-Bohnen, das bestätigten unsere Teströstungen, sind unkomplizierte, echte Allrounder, die sich sowohl für helle als auch für dunklere Röstungen, insbesondere aber auch für eine Espresso-Röstung eignen. Mit diesen Bohnen lässt sich herrlich experimentieren.

Nachhaltigkeit

Ökonomie: In Doi Chaang hat man aus der Vergangenheit zwei Dinge gelernt: Zum einen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, zum anderen, nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Das Gemeinschaftsunternehmen verfolgt die Strategie der horizontalen, lateralen und vertikalen Diversifikation: Mehr als 6 unterschiedliche Blends und Röstungen werden angeboten. In Zukunft werden auch Beiprodukte, wie Kaffeeölextrakte für Kosmetika oder Rohkaffeepulver als Nahrungsergänzungsmittel weitere Einkommensmöglichkeiten eröffnen. Aber Kaffee ist nur ein Element eines Agroforstsystems, das auch Macadamia, Birne, Pfirsiche und bald auch Tee umfasst – die Basis für eine breite Produktpalette.

All diese Entwicklungen wären nicht möglich durch ein Maß an Eigeninitiative, Unternehmergeist und (Re-)Investitionsbereitschaft in ökonomische und soziale Infrastruktur, wie Baumschulen, Lagerhäuser oder eine Kaffeeaufbereitungsanlage.

Landschaft bei  Doi Chaang mountainous backdrop - photographer - Cheryl Flores

Kaffee aus Doi Chaang – was wörtlich übersetzt soviel heißt wie Elefantenberg – verfügt innerhalb Thailands über ein inzwischen dichtes Netzwerk von mehr als 300 Partner-Shops. Aber erst seit zwei Jahren wird Doi Chaang Coffee außerhalb Thailands vermarktet. In einer einmaligen, ‚echten’ Fair-Handels-Beziehung sind die Kooperativen zu 50 % an ihrem kanadischen Tochterunternehmen, dem auch ein eigener Röstmeister angehört, und somit an der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt. Ähnliche Modelle sind in Europa geplant. Die Registrierung von Doi Chaang als geschützte Ursprungsangabe soll auf nationaler wie internationale Ebene die Markenbildung und das Image stärken und vor Plagiarismus schützen. Deshalb wird mit den Handelspartnern vertraglich die Verwendung in Blends praktisch ausgeschlossen.

Schon heute müssen sich die Bauern von Doi Chaang die Preise weder von Zwischenhändlern, noch vom Weltmarkt diktieren lassen – sie selbst bestimmen den Preis, der zur Zeit bei mindestens 3,50 US $/Kilo liegt. Bei 300 Tonnen Jahresproduktion lässt sich damit derzeit ein Bruttoumsatz von etwa 1.250 Dollar pro Familie generieren, von denen freilich ein Teil wieder in neue Projekte investiert wird.

Ökologie: Mit der Wiederaufforstung des Elefantenberg mit mehr als 100.000 gepflanzten Bäumen jährlich übernehmen die Bauern Doi Chaang nicht nur die Verantwortung für ihre eigenen historischen Umweltsünden, sondern auch für die anderer Ethnien, die vor ihnen die Region besiedelt haben und inzwischen abgewandert sind. Die mit Schatten spendenen Pfirsich, Birn- und Macadamiebäumen angereicherten Kaffeekulturen tragen wesentlich zur Regeneration der Landschaft und Biodiversität bei. Inzwischen ist auch wieder die asiatische Zibetkatze heimisch, der Hinterlassenschaften reich an fermentierten Kaffeebohnen sind, mit denen auf Sumatra der berühmte Kopi Luwak, der teuerste Kaffee der Welt hergestellt wird.

Es versteht sich fast von selbst, dass Doi Chaang rein biologisch angebaut wird. Die verwendeten Dünger besteht zu 95 % aus kompostierter Pulpe der Kaffeekirschen, die bei der Verarbeitung anfällt. Die Kooperative mit ihren 12 Produzentengruppen ist inzwischen biozertifiziert nach USDA-Standard.

Soziales: Nicht nur die gemeinsame Geschichte, sondern auch der gemeinsam Erfolg schweißen zusammen. Die Haushalte der Akha und Lisaw umfassen nicht selten generationenübergreifend bis zu 20 Personen. Eine verbesserte Einkommenssituation durch den Kaffeeanbau unterbindet auch die Abwanderung der jüngeren Bevölkerungsgruppen. Eine gesunde Bevölkerungsstruktur benötigt soziale Infrastruktur, die bislang fehlte. Den Anfang machte die selbst finanzierte Kaffee-Akademie. Schulen und eine Gesundheitsstation stehen als Zukunftsprojekte oben auf der Agenda.

Erfolg macht auch selbstbewusst, stärkt die Identifikation mit der eigenen Kultur und trägt damit zu deren Erhalt bei. Die Akha und Lisu zeigen eindrucksvoll, wie sich Tradition und Moderne harmonisch verbinden lassen.

Standort – Anbau:

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Qualität des Kaffees

Wir stellen sehr hohe Anforderungen an einen neu entdeckten Kaffee, wenn wir diesen in die Coffee-Hunting-Reihe aufnehmen möchten. Dabei ist sowohl die Qualität des Rohkaffees wie auch die Qualität des Röstkaffees sehr wichtig. Jeder Kaffee muss den Kriterien eines Spezialitätenkaffees entsprechen und  jeder Kaffee muss so geröstet werden, dass er seinen Charakter voll entfalten kann.

Rohkaffee

Die Anforderungen, die wir an einen Rohkaffee stellen, sind hoch. Jeder Kaffee muss den Kriterien eines Spezialitätenkaffees entsprechen, was bei den Produzenten ein hohes Know How bezüglich Boden- und Baumpflege, Ernte, Verarbeitung und Lagerung voraussetzt. Kaffees, die bereits sehr gut, aber noch verbesserungsfähig sind, nehmen wir dann auf, wenn wir das Potenzial für eine weitere Optimierung als gegeben sehen. Wichtig ist uns, dass jeder Kaffee seinen eigenen, wieder erkennbaren Charakter besitzt.

Welche Kriterien sind uns wichtig?

  • Ökologischer Anbau (zertifiziert und nicht zertifiziert)
  • Manuelle Ernte von reifen Kaffeekirschen
  • Sorgfältige Verarbeitung der Kaffeekirschen (Waschen u./o. Sonnentrocknung, Schälen, Aussortieren)
  • Uniforme Bohnengröße
  • Geeignete Lagerung und Transportbedingungen
  • Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung
  • Keine Vermischung mit anderen Kaffees (Single Origin-, Terroir-Kaffees)

Röstkaffee

Alle Kaffees, die wir anbieten, sind im schonenden Langzeitverfahren geröstet. Jeder Kaffee wird so geröstet, dass er seinen Charakter voll entfalten kann. Unsere Langzeitröstung garantiert zugleich, dass alle Kaffees hoch verträglich sind. Zu jedem Kaffee geben wir eine aus unserer Sicht ideale Zubereitungsanleitung, so dass all die vorausgegangene Arbeit, vom Anbau bis zum Rösten, sich in der Tasse entfalten kann.

Welche Kriterien sind uns wichtig?

  • Schonende Langzeitröstung
  • Frische des Kaffees
  • Hohe Verträglichkeit
  • Bewahrung des Charakters eines Kaffees
  • Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung

Was meinen Sie? Gibt es Qualitätskriterien, die für Sie wichtig sind, welche wir noch nicht genügend berücksichtigen? Worauf achten Sie bei einem Spitzenkaffe? Sagen Sie uns Ihre Meinung, schreiben Sie einen Kommentar - wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

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Coffee Hunting Projekte

Viele unserer Erzeugerinitiativen stecken noch in der Entwicklungsphase. Sie benötigen vielfach zusätzlich externe Unterstützung zur Realisierung innovativer Ideen. In dieser Rubrik werden wir gezielt Projekte initiieren, die dazu die geeignet sind, Kaffee noch besser und Nachhaltigkeit greifbar zu machen.

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Sie als Kaffeegenießer aber auch vielleicht auch als Repräsentant eines Unternehmens in und außerhalb der Kaffeebranche sind als Partner wie auch Nutznießer gefragt und gewünscht:

  • Beteiligen Sie sich zum Beispiel an der Finanzierung von Kaffeetrockenbetten oder an einer Biogasanlage und erhalten Sie im Gegenzug entsprechende Genussscheine für Ihren exklusiven Firmenkaffee!
  • Oder erwerben Sie eine Kaffeewald-”Aktie”, mit der Sie lokalen Biodiversitätsschutz im Umfeld des Kaffeeanbaus finanzieren und gleichzeitig die Option auf exklusive Kleinmengen ökologisch produzierten Waldkaffees erhalten.

Zur Sicherung der Transparenz derartiger Vorhaben arbeiten wir in der Umsetzung mit anerkannten Nichtregierungsorganisationen zusammen. Falls Sie weitere Informationen benötigen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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